Christmas-Party lockt an die „Schneebar“
Wer dem vorweihnachtlichen Stress entfliehen will oder sich noch
in die nötige Adventsstimmung versetzen lassen möchte, ist am
Samstag den 10.12. in Langenfeld genau richtig. In der Schießsportanlage
an der Theodor-Heuss-Straße findet ab 20 Uhr eine Christmas-Party
statt. Den richtigen Discosound dazu gibt es von DJ Hunger, der vielen
Langenfeldern von Veranstaltungen in der Region bekannt sein dürfte.
Neben den üblichen Getränken locken verschiedene Aprésski-Drinks
an eine "Schneebar".
In der festlich dekorierten Umgebung dürfte einer stimmungsvollen
Party also nichts im Wege stehen. Der Eintritt zur Fete ist kostenfrei.
Wiesenstimmung ins Rheinland importiert
Bild Quelle: Oliver Weber / Pixelio
Das traditionelle Oktoberfest der Immigrather Schützen fand auch bei seiner 40. Auflage im vollbesetzten Saal der Langenfelder Stadthalle statt. Zahlreiche Personen fanden den Weg dort hin in Dirndl und Trachtenlook um einen schönen Abend gemeinsam zu verbringen.
Die Musikgruppe „Mainfieber“ bot dem von jung
bis alt gemischten Publikum ihr breites Repertoire dar. Von volkstümlichen
Wiesenhits bis zum aktuellen Partykracher war alles dabei. Die Stimmung
bei den Gästen war hervorragend und die Tanzfläche unter einem
großen Erntekranz stets gut gefüllt.
Mit dabei waren auch das Königspaar der
Sebastianer Karin und Guido Joch, das Bezirkskönigspaar Jörg
und Maritta Herrmann sowie Ehrenbrudermeister Klaus Klinkers. Der zweite
Brudermeister Christoph Boes konnte außerdem zahlreiche Gäste
aus dem Langenfelder Schützen- und Vereinswesen begrüßen.
Bayrische Speisen und echtes Wiesenbier sorgten für echtes Oktoberfestgefühl, ganz nach dem Münchener Vorbild. Fleißige Hände hatten wieder alles im Vorfeld organisiert und den Saal in ein echtes „Festzelt“ verwandelt.
Der Höhepunkt des Abends war die wie immer
hervorragend bestückte Tombola mit 350 Preisen. Einer der Gäste
kann Dirndl und Trachtenhemd künftig in einer neuen Maschine waschen.
Ein anderer Gewinner kann im nächsten Sommer auf seiner neuen
hochwertigen Teakholzgarnitur Platz nehmen während zwei weiterer Glückspilze
eine Wochenendreise ins Sauerland unternehmen.
Fronleichnamsprozession - Immigrather Schützen nehmen teil
Die Mitglieder der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Langenfeld-Immigrath beteiligen sich auch in der neuen Großpfarre St. Josef und Martin an der Fronleichnamsprozession. Die Schützen treffen sich mit der übrigen Gemeinde um 10 Uhr zur Messfeier auf dem Marktplatz. Von dort aus zieht anschließend die Prozession durch die Straßen der Stadtmitte.
Brudermeister wurde König
Die Immigrather Schützen haben ein neue Königspaar. Bei Vogelschießen
mit der großen Schwarzpulverbüchse setzte sich am Montagnachmittag
Brudermeister Guido Joch gegen seinen Konkurrent Frank Moses durch. Mit
dem 168. Schuss gelang es ihm gegen 15:20 Uhr den kleinen Rest des Holzvogels
von der Stange zu holen. Der 47 Jahre alte König ist bei der Firma
Bosch beschäftigt. In der Bruderschaft ist er seit 1982 und seit 2010
ihr Brudermeister. Er wird nun für ein Jahr gemeinsam mit seiner Frau
Karin als Königspaar regieren. Königin Karin engagiert sich an
den Schulen der Söhne in der Schulpflegschaft.
Insgesamt 44 Schützen hatten am Morgen den Wettkampf eröffnet.
Den Kopf schoss bereits mit dem ersten Treffer der Bezirkskönig Jörg
Herrmann ab. Den linken Flügel errang Werner Klaus mit dem 24. Schuss
und den rechten Lothar Klaas beim 45. Versuch.
Bei den Jungschützen setzte sich nach zähem Ringen Johannes
Ulka gegen seinen Mitbewerber Markus Müller durch. Der in Münster
geborene Johannes ist 22 Jahre jung und in der Ausbildung zum Kranken-
und Altenpfleger. Er wohnt am Friedrich-Kreusch-Weg und spielt in seiner
Freizeit Football bei den Langenfeld Longhorns. Markus Müller hatte
zuvor beide Flügel des Vogels abgeschossen.
Die jüngsten Mitglieder der Sebastianer, die Schülerschützen
ermittelten Vanessa Rüttgers als neuen Prinzen. Nach dem 157. Luftgewehrschuss
fiel der Vogel vom Stand. Vanessa besucht die Kopernikus Realschule und
geht sehr gerne zum Schießen.
Die neuen Majestäten wurden am Abend in der St. Josef Kirche gekrönt und beim anschließenden Krönungsball gebührend gefeiert. Die Vorgänger wurden mit großem Applaus verabschiedet, doch sowohl das Königspaar Jörg und Maritta Herrmann als auch der Jungprinz Jens Aschenbroich tragen noch für ein gutes Jahr die Bezirkswürde im Bezirk Rhein-Wupper-Leverkusen.
Michael Kirbisch vom HSV ist neuer Vereinskönig
Zum Frühschoppen am Schützenfestsonntag hatten die Sebastianer erneut zahlreiche Vereine aus Langenfeld eingeladen um einen „Vereinskönig“ auszuschießen. In diesem Jahr waren acht Mannschaften mit je vier Teilnehmern aus Brauchtum, Karneval und Sport, sowie aus der Pfarre St. Josef der Einladung gefolgt. Arne Kiesewalter, der für den Richrather Karnevalsverein antrat gelang es mit dem Kleinkalibergewehr den Kopf des Holzvogels zu treffen (27. Schuss), bei den Flügeln waren Dominik Gnacinski (Langenfeld Longhorns/ 30. Schuss) und Michael Kirbisch (HSV Langenfeld/ 40. Schuss) erfolgreich. Ihm gelang dann auch mit dem 174. Versuch der Meisterschuss. Somit ist er nun der vierte Vereinskönig beim Immigrather Schützenfest. Die erfolgreichen Schützen wurden von Brudermeister Guido Joch und seinem Stellvertreter Christoph Boes mit Urkunden und Sachpreisen ausgezeichnet.
Am Montag ab 10:30 Uhr startet das Ausschießen der neuen Schützenmajestäten auf dem Hochstand an der Schießsportanlage. Das Königsschießen mit großen Schwarzpulverbüchsen ist in der Umgebung einzigartig und auch für Zuschauer eine Spannende Angelegenheit. Mit der Entscheidung ist ab 14:30 Uhr zu rechnen. Zum Mittag servieren die Damen der Bruderschaft Erbsensuppe. Am Abend startet dann ab 19 Uhr mit dem Krönungsball der feierliche Abschluss der Festtage im Zelt an der Theodor-Heuss-Straße.
Schützenfest Auftakt in Immigrath
Das Schützenfest der Immigrather Sebastianer begann am Wochenende bei wechselhaftem Sommerwetter. Wegen Starker Regenfälle und heftiger Windböen wurde der Empfang des Bezirkskönigspaares Jörg und Maritta Herrmann kurzerhand in die Schießsportanlage verlegt. Brudermeister Guido Joch begrüßte die Gäste. Sein besonderer Gruß galt natürlich dem Königspaar sowie den Majestäten der Jugend Bezirksprinz Jens Aschenbroich und Schülerprinz Corvin Joch. Auch der Ehrenbrudermeister Klaus Klinkers feierte mit. Zuvor hatten die Schützen das Fest mit einem kurzen Marsch von der Metzmacherstaße aus eröffnet.
Der stellvertretende Brudermeister Christoph Boes zeichnete drei Schützen für ihre sportlichen Leistungen aus. Manfred Herkenrath, Guido Joch und Manfred Trettin erhielten die Jahresnadel in der Disziplin Luftgewehr.
Zur Abendveranstaltung im Festzelt fanden sich trotz der recht kühlen Witterung die Schützenfrauen und zahlreiche Gäste ein. Darunter auch der ehemalige Bundesschützenkönig Werner Schmidt aus Monheim. Für die Unterhaltung sorgte die Hausband der Sebastianer "Mainfieber". Die drei fränkischen Musiker trafen von Anfang an die Richtigen Töne und so füllte sich auch bald die Tanzfläche.
Traditionell wurde der Rahmen des Festabends auch dazu genutzt, verdiente
Mitglieder der Bruderschaft auszuzeichnen. In diesem Jahr erhielten Werner
Borsbach und Bernd Müller die „Fürst-Salm-Reifferscheidt-Medaille“.
Die beiden Schützenbrüder engagieren sich seit 25 Jahren sehr
aktiv. Borsbach im Beirat und Bernd Müller als Schießleiter
und Vogelbauer.
Mit dem „Hohen Bruderschaftsorden“ wurde der Schriftführer Stephan
Clemens ausgezeichnet. Er ist bereits seit seiner Jungend bei den Sebastianern
eingebunden. Seit sechs Jahren versorgt er die Mitglieder stets mit den
aktuellen Infos und macht die Pressearbeit. Darüber hinaus war er
Tellkönig und von 2006 bis 2010 als Bezirksjungschützenmeister
auch über die Bruderschaft hinaus im Einsatz.
Einige Mitglieder wurden für ihre langjährige Treue zur Bruderschaft
geehrt. Hans Müller ist schon 60 Jahre dabei, Manfred Jung, Heinz
Resing, Willi Silberhorn seit 50 Jahren und Josef Zündorf und Paul
Bretschneider seit 40 Jahren.
Schützenfest in stimmungsvoller Zeltatmosphäre
Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Langenfeld-Immigrath feiert vom Samstag 18. Juni bis Montag 20. Juni ihr Schützenfest.
Eröffnet werden die Festivitäten am Samstag mit dem Abholen
des Bezirkskönigspaars Jörg und Maritta Herrmann in Wiescheid.
Anschließend ziehen die Sebastianer zur Lindberghstraße. Dort
wird das dreitägige Fest wieder in einem Festzelt an der Schießsportanlage
neben der Feuerwache gefeiert. Der Tanz- und Musikabend mit der Gruppe
"Mainfieber" beginnt um
20 Uhr. Das diese Band für Stimmung im Festzelt sorgen wird ist
gewiss, das hat sie schon auf zahlreichen Oktoberfesten der Schützen
bewiesen.
Der Frühschoppen am Sonntag nach der Festmesse in St. Josef steht
wieder im Zeichen der Stadtmitte-Vereine und Pfarrgruppen. Diese schießen
ab 11:30 Uhr um den Titel des "Vereinskönigs". Alle Bürger können
ihre Treffsicherheit bei einem Sterneschießen testen. Auch hier sorgt
die Gruppe "Mainfieber" für die Unterhaltung.
Am Nachmittag ab 15 Uhr halten die Schützenfrauen in der Schießsportanlage
Kaffee und Kuchen bereit. Nach dem großen Platzkonzert setzt sich
der Festzug mit allen Langenfelder Schützenvereinigungen gegen 16:30
Uhr auf der Langforterstraße in Bewegung. Der Zugweg führt unter
der Begleitung hochklassiger Musikzüge über die Lindberghstraße,
Karlstraße, Wilhelmstraße, Hauptstraße und Solingerstraße
zur Pfarrkirche St. Josef. Dort nehmen die Majestäten die Parade ab.
Über die Friedhofstraße, Auf dem Sändchen und die Theodor-Heuss-Straße
geht es dann zurück zum Festzelt.
Der Montag verspricht mit dem Ausschießen der neuen Majestäten
reichlich Spannung. Ab 10:30 Uhr geht es auf dem Hochstand der Schießsportanlage
um die Königs- und Prinzenwürde. Nach der Krönung in der
Kirche rundet der dazugehörige Krönungsball das Fest ab 19:00
Uhr ab.
Die Sebastianer würden sich freuen, die Langenfelderinnen und Langefelder bei freiem Eintritt zu den verschiedenen Anlässen begrüßen zu dürfen und hoffen wieder auf ein gemeinsames Schützenfest in stimmungsvoller Zeltatmosphäre.
Vatertagsparty in Langenfeld
Party Pur mit bayrischer Powermusik
Die große Vatertagsparty der Immigrather Schützen feiert in diesem Jahr bereits ein erstes kleines Jubiläum. Für den Himmelfahrtstag, der in diesem Jahr auf den 2. Juni fällt, wird bereits zum fünften Mal ein großes Festzelt auf dem Parkplatz an der Theodor-Heuss-Straße aufgestellt. Hier kann die für Langenfeld und Umgebung einmalige Fete steigen.
An diesem Tag spielt ab 11 Uhr die Top-Musikgruppe „Bayrische Music Power“ auf. Die Liveband wird das Publikum in ihren Bann ziehen. Ihr breitgefächertes Programm reicht von Oldies über Schlager bis hin zu aktuellen Charts.
Die fünf Musiker um Frontfrau Tanja halten was ihr Bandname verspricht. Gespielt werden u. a. Hits der Zillertaler und DJ Ötzi. Aber auch Songs von Rosenstolz und AC/DC sind im Repertoire. Die Gruppe geht von urtümlich bayrisch bis zu fetzigen Rocksongs, quer durch sämtliche Stilrichtungen auf ihre Zuhörer ein.
Die Bayern aus dem Großraum Würzburg treffen mit diesem Programm sicherlich nicht nur den Geschmack der Väter und anderer Herren, sondern bieten bei freiem Eintritt Abwechslung für die gesamte Bevölkerung. Das sie Stimmung ins Festzelt bringen haben die Musiker bereits auf der Düsseldorfer Rheinkirmes und beim Cannstatter Wasen in Stuttgart unter Beweis gestellt.
Für das leibliche Wohl wird natürlich zu zivilen Preisen gesorgt
sein. Hierfür steht schließlich die bestens eingespielte Theken-
und Imbißcrew der Sebastianer zur Verfügung. Für durstige
Gruppen sind ausreichend 10er-Fäßchen Kölsch oder Altbier
vorrätig.
Eröffnungsschießen um Willi-Marner-Gedächtnispokal
Freundschaftliches Schießen seit zwanzig Jahren
Zum Eröffnungsschießen erhielten die Immigrather Sebastianer wieder Besuch von der befreundeten Jesus-Maria-Josef Junggesellen-Schützenbruderschaft aus Oberkassel. Dieser Besuch kommt aber nicht aus dem benachbarten Düsseldorf, sondern aus dem gleichnamigen Stadtteil von Bonn.
Ihren Ursprung hat die Verbindung durch den langjährigen Brudermeister Willi Marner. Dieser war Ende der Vierziger Jahre zunächst Vorsitzender in Oberkassel, bevor er nach seinem Umzug nach Langenfeld ab 1967 für 21 Jahre die Leitung der Langenfelder Bruderschaft übernahm. Nach seinem Tod 1989 rief seine Witwe, Lene Marner, vor genau 20 Jahren den Willi-Marner-Gedächtnispokal ins Leben.
Geschossen wird mit einem 16mm Wiederlader auf einen Holz-Vogel im Hochstand. Ein Schießen, welches in der näheren Umgebung nur noch auf wenigen Anlagen möglich ist.
Bei strahlendem Sonnenschein konnte Brudermeister Guido Joch rund 80 Gäste an der Schießsportanlage begrüßen. Darunter auch das Königspaar Jörg und Maritta Herrmann, Tellkönig Jens Aschenbroich und Schülerprinz Corvin Joch.
Abwechselnd legten die Schützen aus Bonn und Immigrath die große Schwarzpulverbüchse an. Zunächst wurden die Pfänder geschossen. Den Kopf errang bereits beim 6. Schuss David Wahl (Oberkassel). Die Flügel schossen Karl-Heinz Brunnhuber (Immigrath) und Dominik Dörr (Oberkassel) mit dem 15. und 38. Treffer ab. Vom hölzernen Rumpf des Vogels blieb am Ende nur noch ein kleines Stück stehen, welches der König der Bonner Marc Rosbach mit dem 143. Schuss herunter holte. So gewann er nach 2007 bereits zum zweiten Mal den Pokal.
von links: Wilfried Warner, Maritta Herrmann, Guido Joch,
Karl-Heinz Klostermann, Bernd Müller, Miriam Müller,
Lukas Tiltmann, Pascal Müller, David Wahl, Marc
Rosbach, Dominik Dörr, Karl-Heinz Brunnhuber
Parallel zum Vogelschießen hielten die Langenfelder Schützen auch ein Schießen auf Sterne ab. Hier setzte sich Bernd Müller im 15. Durchgang gegen Karl-Heinz Klostermann und Bruno Steffen durch.
Auch der Nachwuchs der Sebastianer war aktiv. Das Schießen der Schülerschützen gewann Lukas Tiltmann mit dem 119. Schuss. Die Flügel trafen Miriam (40.) und Pascal Müller (51.). Beim Sterneschießen siegte Louis Petrat vor Miriam Müller und Lukas Tiltmann.
Die Siegerehrung nahm der Brudermeister gemeinsam mit Königin Maritta
und Wilfried Marner, dem Sohn von Willi Marner vor. Die Erfolgreichen Teilnehmer
erhielten frühlingshafte Blumenpräsente.
Karnevalssamstag – weiter feiern erwünscht!
Nach dem großen Langenfelder Karnevalszug am Samstag den 5. März
ist für echte Jecken und Narren noch lange nicht Schluß. Erste
Adresse zum "weiter feiern" ist hierbei wie immer die Schießsportanlage
an der Theodor-Heuss-Straße. Die Immigrather Schützen laden
ab 14:11 Uhr zu zivilen Preisen "Jung" und "Alt" zum fröhlichen Treiben
ein. Für die passenden Stimmungshits sorgt DJ Sven.
Nach der vierten Runde der diesjährigen Winterschießabende
stehen bei der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Langenfeld-Immigrath
die Pokalsieger fest. Jeweils zwei Wertungen schossen die Schützen
sowohl auf der Kleinkaliberbahn über 50 Meter als auch auf dem 10
Meter Luftgewehrstand in der Schießsportanlage an der Theodor-Heuss-Straße.
In der Seniorenklasse siegte mit Manfred Herkenrath einer der Titelfavoriten.
Er verwies mit 288 Ringen Josef Zündorf (286) und Werner Klaus (285)
auf die weiteren Podestplätze. Klaus Lachmuth sorgte mit 281 Ringen
in der Altersklasse für eine kleine Überraschung. Er ließ
damit u. a. den Schützenkönig Jörg Herrmann (275) und den
Brudermeister Guido Joch (274) hinter sich. In der Schützenklasse
siegte erwartungsgemäß Dirk Güßgen. Mit 257 Ringen
konnte er sich klar vor Frank Joch (227) und Tellkönig Jens Aschenbroich
(193) durchsetzen.
Karnevalsprinz Hans-Werner sang den Schützen sein Lied
Das Patronatsfest der Immigrather Sebastianer stand ganz im Zeichen des Karnevals. Der zweite Brudermeister Christoph Boes begrüßte als Moderator die Gäste. Darunter das Königspaar Jörg und Maritta Herrmann, Tellkönig Jens Aschenbroich, Ehrenbrudermeister Klaus Klinkers und den Brudermeister Guido Joch.
Die Stimmung in der Schießsportanlage war hervorragend. Das im Programm eingeplante Zwiegespräch zwischen zwei Berghausener Putzfrauen (Elisabeth Boes und Angie Schumacher) musste leider aus gesundheitlichen Gründen entfallen. Marlene Klinkers verstand es aber mit einem kurzweiligen Vortrag diese Lücke zu schließen. Ihr Mann Klaus trug mit einem Erfahrungsbericht aus dem Rentnerleben ebenfalls zur humorvollen Unterhaltung bei.
Musikalisch lud das Duo „Vernisage“ zum Tanz ein. Nach dem Ehrentanz des Königspaars hatte die Tanzfläche stets regen Zulauf. Richtig voll wurde es als das Langenfelder Prinzenpaar Hans-Werner I. und Petra I. mit Fanfaren-Corps und großem Gefolge einmarschierten. Prinz Hans-Werner sang sein Mottolied „Macht alle mit“ zum ersten Mal mit Live-Begleitung durch das Langenfelder Show-Fanfaren-Corps.
Für das Festkomitee Langenfelder Karneval richtete der Schatzmeister Frank Riechert einige Worte an seine Schützenbrüder. Er ist Bezirksbundesmeister der Bruderschaften im Bergischen Land und stellte die vielen guten Verbindungen zwischen Schützenwesen und dem Karneval heraus.
Die Karnevalisten hatten verschiedene Orden im Gepäck. So wurde der Schützenkönig Jörg Herrmann von Prinzessin Petra mit dem Prinzenorden dekoriert.
Den Orden des Festkomitees trägt nun der Schützenbruder Frank Joch. Er ist seit genau 30 Jahren bei den Sebastianern dabei und seit 10 Jahren als Beiratsvorsitzender die treibende Kraft bei der Organisation von Veranstaltungen. Den „Bembel“ der Postalia bekamen das Königspaar, der Adjutant des Paares Georg Hill und der Brudermeister Guido Joch überreicht.
Neben einem Gastgeschenk für das Prinzenpaar hatten die Schützen
eigene Orden anfertigen lassen, die die Karnevalisten nun durch die weitere
Session tragen werden.
Der Brudermeister der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Langenfeld-Immigrath Guido Joch blickte zufrieden auf sein erstes Jahr in diesem Amt zurück. Er dankte den 56 anwesenden Mitgliedern auf der Generalversammlung der Bruderschaft für die Unterstützung bei der Arbeit an der Vereinsspitze. Er hofft, dass das gute „Wir-Gefühl“ unter den Mitgliedern erhalten bleibt.
Auch die übrigen Vorstandsmitglieder zogen ein positives Fazit
aus dem Jahr 2010.
Der Beiratsvorsitzende Frank Joch berichtete von gut abgelaufenen Veranstaltungen,
die allerdings teils unter schlechter Witterung litten. Kassierer Thomas
Florath und der Geschäftsführer der Schießsportanlage Karl-Heinz
Klostermann konnten der Versammlung wirtschaftlich stabile Zahlen präsentieren.
Der Vorstand wurde von den Mitgliedern entlastet und bleibt geschlossen
im Amt.
Für das neue Jahr haben sich die Sebastianer ehrgeizige Ziele gesetzt.
Die Werbung neuer Mitglieder soll sowohl bei den Schützen als
auch bei den Jungschützen forciert werden. Die Bruderschaft hat zurzeit
genau 130 Mitglieder, davon sind 23 Jugendliche.
Die Rahmenbedingungen für den Schießsport in der Anlage
sollen verbessert werden.
Für den 50-Meter-Kleinkaliberstand stehen umfangreiche Sanierungen
und Modernisierungen an. Der Kugelfang im Zielbereich wird erneuert und
die Beleuchtung verbessert. Auch die Erneuerung der Schießbahnen
selbst ist in der Planung.
Bevor die Schützen am Samstag in die Tagesordnung ihrer Versammlung einstiegen besuchten sie die Patronatsmesse in St. Josef mit Präses Dr. Jürgen Rentrop. Von dort zogen sie gemeinsam mit dem Tambourcorps Cäcilia Benrath zur Theodor-Heuss-Straße. Der Brudermeister konnte das Königspaar Jörg und Maritta Herrmann, den Tellkönig Jens Aschenbroich und Schülerprinz Corvin Joch begrüßen. Auch der Ehrenbrudermeister Klaus Klinkers und das Ehrenmitglied Hansjakob Holterbosch waren dabei.
Die Sternsinger brachten ihren Segen in die Schießsportanlage
und erhielten dafür eine stattliche Spende für Aktion „Kinder
für Kinder“. Bei der traditionellen Hutsammlung spendeten die Mitglieder
genau 400 Euro, dieser Betrag wurde vom Vorstand auf 500 Euro erhöht
und wird in kürze dem Langenfelder Kinderschutzbund zur Verfügung
gestellt.
Im Jahreskalender für 2011 haben die Sebastianer wieder interessante Veranstaltungen aufgeführt, zu denen alle Bürger und Bürgerinnen herzlich eingeladen sind. Dies sind der Treff nach dem Karnevalszug am 5. März, die Beteiligung am Stadtfest am 9. und 10. April und der Vatertag im Festzelt am 2. Juni. Das Schützenfest wird vom 18. bis 20. Juni gefeiert. Das „Langenfelder Oktoberfest“ ist am 8. Oktober in der Stadthalle. Den Jahresabschluss bildet die Christmas-Party am 10. Dezember.
König startete mit knappem Sieg ins neue Jahr
Die Immigrather Schützen ermittelten beim Neujahrsschießen
ihre ersten Sieger 2011. Fast 40 Schützen aller Altersklassen legten
auf der Schießbahn an der Theodor-Heuss-Straße die Kleinkalibergewehre
an. Die Schießmeister hatten dafür eigens neuartige Zielscheiben
angefertigt. Das beste Auge bewies wie so oft der König der Sebastianer
Jörg Herrmann. Er setzte sich mit 43 Ringen knapp vor Manfred Herkenrath
(42) durch. Darauf folgte wiederum mit nur einem Ring Rückstand (41)
Sebastian Lachmuth. Die drei Gewinner des Abends wurden durch den Brudermeister
Guido Joch und Schützenkönigin Maritta Herrmann mit stattlichen
Präsentkörben belohnt.