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Schlussschießen

 Die Mitglieder der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Langenfeld-Immigrath und ihre Frauen beenden am Samstag den 4. September, ab 15 Uhr mit dem Schlussschießen ihre Saison auf dem Hochstand an der Schießsportanlage. Es wird wie immer ein „Herbstkönig“ und neuerdings auch eine „Herbstkönigin“ ermittelt.
Die Schützenjugend hält frisch gegrillte Spezialitäten zur Stärkung bereit.
 


Jörg Herrmann ist neuer Schützenkönig

Die Sebastianer aus Langenfeld-Immigrath haben einen neuen König.
Jörg Herrmann landete beim Schießen am Montag den entscheidenden Treffer. Der 58-jährige traf den kleinen Rest des vormals großen Königsvogels mit dem 158. Schwarzpulverschuss und repräsentiert nun für ein Jahr mit seiner Ehefrau und Königin Maritta die Schützen.

Er wohnt in Wiescheid am Winkel. Zurzeit hat der Ingenieur im Fahrzeugbau Urlaub, geht aber Ende des Monats in Vorruhestand. Er ist stellvertretender Bezirksschießmeister und im bergischen Geschichtsverein aktiv.
In den Jahren 1989/ 1990 war er bereits König bei der Schützenbruderschaft Monheim. Seit zwanzig Jahren ist er außerdem Mitglied im Schützenverein Landwehr. Das neue Königspaar hat zwei Töchter im Alter von 23 und 24 Jahren.
Mit dem Brudermeister der Schützen Guido Joch und dem Beiratsvorsitzenden Frank Joch hatte Jörg Herrmann bis zum Schluss des Schießens zwei hartnäckige Konkurrenten.
Am Nachmittag empfingen die neuen Majestäten die Schützenbrüder in der Schießsportanlage zum Umtrunk. Von dort ging es im Kurzen Marsch zur St. Josef Kirche wo die feierliche Krönung stattfand.
Hier wurden neben dem Königspaar auch der neue Tellkönig und der Schülerprinz gekrönt.

Tellkönig Jens Aschenbroich ist 24 Jahre jung. Der  127. Schuss sicherte ihm den Titel.  Der Sohn von CDU Ratsherr und Landwirt Josef Aschenbroich ist staatlich geprüfter Agrarbetriebswirt. In seiner Freizeit geht er zum Ausgleich ins Fitnessstudio.
Der Sohn des Brudermeisters, Corvin Joch wurde mit 12 Jahren Schülerprinz. Die jüngsten der Bruderschaft benötigten mit dem Luftgewehr 112 Schuss. Er besucht die Johann- Gutenberg-Schule. Neben dem Schießen spielt er erfolgreich Fußball und betreibt  Judo.
Die neuen Majestäten wurden durch den Präses Dr. Jürgen Rentrop in der St. Josef Kirche feierlich gekrönt.

Zum abendlichen Krönungsball konnte Brudermeister Guido Joch zahlreiche Gäste aus dem Schützen- und Vereinswesen sowie aus Politik und Verwaltung begrüßen. Er stellte die neuen Majestäten vor und wünschte ihnen alles Gute. Großer Dank galt dem scheidenden Königspaar Klaus und Silvia Lachmuth sowie Jean-Pierre Peters und Leonard Joch von der Jugend. Alte und neue Würdenträger wurden gebührend gefeiert.

Die Schützen erhalten für die Zukunft Verstärkung. Gleich vier Jungschützen treten nun zu den „Grünröcken“ über. Dies sind Daniel-Holger Knaup, Sebastian Lachmuth, Markus Tilmes und der Jungschützenmeister Pascal Finger.
Für die Stimmung sorgten erneut die Musiker der Gruppe „Mainfieber“ die an der Untermalung der Schützenbälle immer mehr Gefallen finden. Ihre Begeisterung schwappt stets auf die Festgäste über.


Schützenfest Auftakt in Immigrath
Richrather Karnevalist ist neuer Vereinskönig


 
 

Das Schützenfest der Immigrather Sebastianer begann am Wochenende bei mildem  Sommerwetter und wurde zumindest am Samstag vom Regen verschont.
Der Tanz- und Musikabend brachte Stimmung in das eigens für die Festtage errichtete Zelt auf dem Parkplatz der Schießsportanlage. Erstmals begrüßte der neue Brudermeister Guido Joch die Gäste, sein besonderer Gruß galt natürlich dem Königspaar Klaus und Silvia Lachmuth sowie die den Majestäten der Jugend Jean-Pierre Peters und Leonard Joch. Auch der Ehrenbrudermeister Klaus Klinkers  feierte mit.
Zuvor hatten die Schützen das Königspaar an dessen Residenz in Immigrath abgeholt. Von dort aus ging es dann in Bussen bis zur Metzmacherstraße und in einem kleinen Festzug zum Festzelt neben der Feuerwache. Dort hatten sich bereits die Schützenfrauen und zahlreiche Gäste eingefunden. Das Königspaar wurde in einem weißen Oldtimer gefahren, am Steuer war das Traditionspaar der Stadt Langenfeld, Susanne und Jürgen Rewald.

Für die Unterhaltung sorgte die Hausband der Sebastianer "Mainfieber". Die drei fränkischen Musiker trafen von Anfang an die Richtigen Töne und so füllte sich auch bald die Tanzfläche. Eine besondere Showeinlage hatte der Freundeskreis des reisefreudigen Königspaars vorbereitet. In bester Musical-Manier gab es eine Reise um die Welt. Mit der Fischerin vom Bodensee ging es über Mallorca und Westerland musikalisch und tänzerisch in den Westen der USA.
Traditionell wurde der Rahmen des Festabends auch dazu genutzt, verdiente Mitglieder der Bruderschaft auszuzeichnen. In diesem Jahr erhielten Klaus Koch und Manfred Tilger die „Fürst-Salm-Reifferscheidt-Dyck-Medaille“. Die beiden Schützenbrüder prägten in den vergangenen 35 (!) Jahren als Fahnenoffiziere das Bild der Bruderschaft bei den Festzügen. Am Schützenfest-Montag werden sie nun von jüngeren Mitgliedern abgelöst.

Einige Mitglieder wurden für langjährige Treue zur Bruderschaft geehrt. Karl-Josef Contzen ist schon 50 Jahre dabei und Karl-Heinz Klostermann, Wilfried Marner, Hans-Peter Welfens und Bernd Muddemann seit 40 Jahren.

Zum Frühschoppen am Sonntag hatten die Sebastianer erneut zahlreiche Vereine aus Langenfeld eingeladen um einen „Vereinskönig“ auszuschießen. In den beiden Vorjahren stellten dabei jeweils die Berghausener Kirmesjonge den Sieger. In diesem Jahr waren acht Mannschaften mit je fünf Teilnehmern aus Brauchtum, Karneval und Sport, sowie aus der Pfarre St. Josef der Einladung gefolgt. Roman Stang vom Richrather Karnevalsverein gelang es mit dem Kleinkalibergewehr beim 36. Schuss den Kopf des Holzvogels zu treffen, bei den Flügeln waren Friedel Konstanty (Spießratzen/ 50. Schuss) und Olaf Fries (Langenfeld Longhorns/ 54. Schuss) erfolgreich. Den Meisterschuss gab dann gegen 14:30 Uhr erneut Roman Stang ab. Nachdem der Großteil des Vogels bereits gefallen war, zielte er mit dem 236. Schuss genau auf den letzten zu treffenden Holzspan. Die erfolgreichen Schützen wurden von Brudermeister Guido Joch, seinem Stellvertreter Christoph Boes und König Klaus Lachmuth mit Urkunden und Sachpreisen ausgezeichnet.

Am frühen Nachmittag hatten die Schützenfrauen zu einer Cafeteria in die Schießsportanlage eingeladen bevor sich dann trotz des recht kühlen Wetters nach einem Platzkonzert der große Festzug in Bewegung setzte. Das Königspaar wurde ebenso wie die Prinzen der Jugend in einem offenen Auto gefahren. Vor der St. Josef Kirche nahmen sie gemeinsam mit den anderen Schützenmajestäten aus Langenfeld eine beeindruckende Parade ab.

Am Montag ab 10:30 Uhr startet das Ausschießen der neuen Majestäten auf dem Hochstand an der Schießsportanlage. Das Königsschießen mit großen Schwarzpulverbüchsen ist in der Umgebung einzigartig und auch für Zuschauer eine Spannende Angelegenheit. Zum Mittag servieren die Damen der Bruderschaft Erbsensuppe. Am Abend startet dann ab 19 Uhr mit dem Krönungsball der feierliche Abschluss der Festtage im Zelt an der Theodor-Heuss-Straße.


Eröffnungsschießen - Manfred Tilger war wieder erfolgreich

Zum Eröffnungsschießen der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Langenfeld-Immigrath begrüßte der Brudermeister Guido Joch neben den eigenen Mitgliedern auch eine stattliche Abordnung der Jesus-Maria-Josef Junggesellen-Schützenbruderschaft aus Bonn-Oberkassel. Diese waren mit einem doppelstöckigen Bus angereist. Unter den Gästen des Tages waren natürlich das Königspaar Klaus und Sylvia Lachmuth, der Oberkasseler König Sven Pütz,  Tellkönig Jean-Pierre Peters sowie Ehrenbrudermeister Klaus Klinkers und das Ehrenmitglied Hansjakob Holterbosch.
Beim Schießen in den verschiedenen Altersklassen entwickelten sich spannende Wettbewerbe. Die Schützen schossen gemeinsam mit den Junggesellen aus der ehemaligen Bundeshauptstadt um den Willi- Marner-Gedächtnispokal. Die Bonner hatten zuletzt 3 Mal in Folge die Nase vorn. Manfred Tilger konnte den Pokal 2006 zum bisher letzten Mal nach Langenfeld holen. Er war es auch in diesem Jahr, der mit dem 198 Schuss den Vogel von der Stange holte. Zuvor hatten Klaus Klinkers (12. Schuss) den Kopf und Markus Weinstock und Lothar Klaas (21./ 28.) die Flügel abgeschossen. Die Gäste vom Rhein gingen aber auch in diesem Jahr nicht leer aus. Christian Dirkmann schoss bei den Schülerschützen mit und schoss nach dem linken Flügel (12.) mit dem 166. Schuss auch prompt den Vogel ab. Bei den Jungschützen hatte Sebastian Lachmuth mit dem 179. Schuss die Nase vorn. Die Flügel schossen hier Kim Clemenz (17.) und Markus Dörr (36.) ab. Parallel wurden in den einzelnen Klassen auch Wettkämpfe im Sterneschießen ausgetragen. Es siegten Brudermeister Guido Joch bei den Schützen, Kim Clemenz (Jungschützen), Pascal Müller (Schüler) und Margit Koch (Damen). Die Sieger wurden von Königin Sylvia und Schießleiter Hans-Gerd Müller geehrt und mit attraktiven Sachpreisen belohnt.


 


Stimmung und gute Laune beim „Familienfest“

 Bayrische Powermusik und jede Menge gute Laune ließen die vierte Vatertagsparty der Immigrather Schützen trotz des kühlen Maiwetters zu einem vollen Erfolg werden. Pünktlich um elf Uhr am Donnerstagvormittag füllten sich das Zelt und der Festplatz der Sebastianer. Aus allen Stadtteilen und auch aus den Nachbarstädten kamen die Leute an die Schießsportanlage. Dort erwartete sie neben dem großen Festzelt ein von den Schützen mit Sonnenschirmen, Getränkepavillion und Imbissstand ausgestatteter Festplatz. Unter die Herren mischten sich auch zahlreiche Besucherinnen. Einige Väter hatten auch gleich ihre erwachsenen Söhne mitgebracht, so dass es ein schönes Familienfest wurde.

Die Band "Bayrische Music Power" traf von Anfang an den Geschmack der Gäste. Mit ihrem breit gefächerten Repertoire aus volkstümlicher Stimmungsmusik, Partykrachern und
aktuellen Rocksongs aus den Charts heizte sie ihrem Publikum ein. Die Schützen versorgten die Feiernden an der Theke und am Getränkestand mit kühlen Erfrischungen.
Die Schützenfrauen bereiteten im vereinseigenen Imbisswagen Grillwürste und Steaks für die Stärkung der Gäste zu. Außerdem servierten sie eine große Auswahl verschiedener selbstgebackener Kuchen. Es war also auch kulinarisch für jeden etwas geboten.
Im Einsatz waren an diesem Frühlingstag auch die Majestäten der Sebastianer Klaus und Silvia Lachmuth. Sie und die übrigen Mitglieder um den Brudermeister Guido Joch würden sich freuen, zum Langenfelder Schützenfest vom 19. bis 21. Juni den einen oder anderen Gast wieder an der Theodor-Heuss-Straße begrüßen zu können. Dann spielt zur Unterhaltung die von den Oktoberfesten der Schützen bekannte Band "Mainfieber" auf. Auch hier ist also wieder Stimmung im Festzelt garantiert.



Schützen wechseln die Bahn

Die Schützen der Immigrather Sebastianer ziehen am kommenden Sonntag den 21. März für einen Tag von ihrer Schießbahn an der Theodor-Heuss-Straße auf die Kegelbahn der "Kutschertheke" an der Metzmacherstraße um. Ab 10:30 Uhr geht es dort im lockeren Vergleich um "Alle Neune", Bauern und Kränze, der ein oder andere "Pudel" wird sicherlich nicht zu vermeiden sein. Traditionell steht bei dieser jährlichen Veranstaltung der Spaß weit vor dem sportlichen Ehrgeiz an erster Stelle.




Richratherinnen erzielten knappen Sieg

 Die Schießfrauen der Immigrather Schützen begrüßten am vergangenen Montag die befreundeten Damen der Schützenbruderschaft Richrath zum jährlichen Vergleichsschießen. Insgesamt legten 42 Schützinnen mit dem Luftgewehr auf der
10-Meter-Bahn der Schießsportanlage an, 22 aus der Stadtmitte und 20 Gäste aus dem Langenfelder Norden. Drei Starterinnen gelang es die volle Ringzahl von 100 möglichen zu erzielen. Silke Oberscheidt und Anita Müller aus Richrath schafften dies ebenso wie Annegret Herkenrath von den Immigratherinnen. Die Richratherinnen hatten zudem sieben Teilnehmerinnen im Team die jeweils 99 Ringe schossen, in der etwas größeren Gastgebermannschaft gelang dies nur Theresia Müller und Marlies Clemens. So stellte sich am Ende heraus, dass die Gäste an diesem Abend die ruhigere Hand und somit die Nase vorn haben würden. Das Team aus Richrath siegte knapp mit durchschnittlich 97,36 Ringen (gesamt 1947) gegenüber im Schnitt 96,27 Ringen der Heimmannschaft (gesamt 2118). Für den März des kommenden Jahres haben die beiden Schießgruppen bereits den Rückkampf in Richrath verabredet.
 



Knapper Sieg der Herren

In der Schießsportanlage an der Theodor-Heuss-Straße trafen sich nun die Immigrather Schützen zum jährlichen Vergleichsschießen mit ihren Frauen. Wie schon so oft in den letzten Jahren war es eine sehr enge Entscheidung im "Kampf der Geschlechter". Nach zahlreichen Siegen der Damen in den vergangenen Jahren behielten die Schützen in diesem Jahr mit 860 zu 852 Ringen die Oberhand.
Beste Schützin des Abends war Annegret Herkenrath mit 148 Ringen (gefolgt von Marlene Klinkers/144 und Nadine Boes/143). Als bester Schütze tat sich überraschend der Beiratsvorsitzende Frank Joch (145) hervor gefolgt von Manfred Tilger/144 und Dieter Mette/143. Das beste Paar des Abends bildeten Annegret und Manfred Herkenrath mit 289 Ringen. Die Sieger wurden von Brudermeister Guido Joch zusammen mit Königin Silvia Lachmuth geehrt.

Die Schützenfrauen gehen trotz der knappen Niederlage mit reichlich Selbstvertrauen in ihren Nächsten Wettbewerb. Bereits am kommenden Montag, den 15. März, treffen sie an gleicher Stelle in einem Vergleichskampf auf die Damen der Richrather Sebastianer.
 


Immigrather Schützen spenden für Kinder

Bei der traditionellen Hutsammlung der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Langenfeld-Immigrath waren auf der Generalversammlung im Januar 400 Euro zusammengekommen. Der Betrag wurde nun vom neuen Brudermeister Guido Joch und seinem Stellvertreter Christoph Boes an den Langenfelder Kinderschutzbund überreicht.


von links: Christoph Boes, Helga Schütz, Guido Joch
 

Helga Schütz freute sich über die Spende, die in die Anschaffung eines Rasenmähers für die Pflege der Außenspielflächen an der Eichenfeldstraße investiert werden sollen. Die Schützen sind froh, mit der Spende einen kleinen Beitrag für die Wichtige Betreuung von Kindern in Langenfeld leisten zu können.


Trauer um Major Josef Aschenbroich

Die Immigrather Schützen trauern um ihren langjährigen Major Josef Aschenbroich. Aschenbroich verstarb am 6. Februar im Alter von 75 Jahren. Er war fast fünfzig Jahre in der Bruderschaft aktiv. Lange Jahre davon als Schießmeister und als Adjutant des Brudermeisters. Zusammen mit seiner Frau Elisabeth repräsentierte er die Bruderschaft als Königs- und Kaiserpaar. Die Sebastianer werden ihm am Freitag den 12. Februar die letzte Ehre erweisen.  Die Exequien werden um 11:00 Uhr  in der Pfarrkirche St. Josef gehalten. Anschließend wird die Beisetzung von der Kapelle des Friedhofs „Auf dem Sändchen“ aus erfolgen.



Feiern für Haiti – Karneval für „Jung und Alt“

Seit Jahren betreiben die Immigrather Jungschützen zum Veedelszoch in Berghausen einen Bierstand auf dem Hof der Familie Boes am Mühlenweg 7. Die Einnahmen dienen normalerweise dazu, verschiedene Ausflüge und Aktivitäten der Jugendlichen zu ermöglichen.
Auch in diesem Jahr steht der Nachwuchs der Sebastianer wieder in den Startlöchern für Karnevalssonntag den 14. Februar. Die jungen Leute haben sich aufgrund der tragischen Ereignisse rund um das Erdbeben in Haiti aber entschlossen, den kompletten Gewinn dieses Tages für die dortigen Opfer als Spende zur Verfügung zu stellen. Wer also auch während des bunten Karnevalstreibens die gute Sache nicht vernachlässigen will, ist hier genau richtig.
Bereits am Tag zuvor nach dem großen Langenfelder Karnevalszug am Samstag den 13. Februar laden die Sebastianer in ihre Schießsportanlage an der Theodor-Heuss-Strasse ein. Mit der Musik von  DJ Sven und Getränken zu zivilen Preisen ist diese ab 14:11 Uhr die  erste Adresse zum weiter feiern für „Jung und Alt“.
 



Pokalschießen in der Winterrunde

 Die Mitglieder der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Langenfeld-Immigrath treffen
sich am Donnerstag den 4. Februar, ab 20 Uhr zum nächsten Schießabend im Rahmen der
Winterrunde 2009/ 2010. Auf dem Programm steht die zweite Pokalrunde.
Es wird sich zeigen, ob die Favoriten aus der ersten Runde im November ihre Form über den Jahreswechsel halten konnten.
Bevor es an die Luft- und Kleinkalibergewehre geht, steht ein kleiner Imbiss bereit.



Tulpen für Klaus Klinkers auf dem närrischen Patronatsfest

Das Patronatsfest der Immigrather Sebastianer stand ganz im Zeichen des Wechsels an der Spitze der Schützenbruderschaft. Erstmals begrüßte Guido Joch als Brudermeister die Gäste. Darunter auch seinen Vorgänger Klaus Klinkers, der seit einer Woche den Titel des Ehrenbrudermeisters trägt. Als Dank für dessen Einsatz in den letzten Jahrzehnten hatten sich einige Schützen und ihre Frauen lustige Showeinlagen für den Abend einfallen lassen.
Die Damen tanzten im Matrosenlook zum Lied über das knallrote Gummiboot. Die Choreografie hatten sie an zahlreichen Trainigsabenden einstudiert. Das dazugehörige Gummiboot steuerte Andreas, der Sohn Klinkers´ über die Bühne. Damit hatte er die Lacher auf seiner Seite. Nicht nur Klaus Klinkers war begeistert. Auch die übrigen rund hundert Gäste mit den Majestäten Klaus und Silvia Lachmuth und Jean-Pierre Peters hatten Spaß daran. Vor einigen Jahren gab es schon einmal einen ähnlichen Auftritt der Frauengruppe, damals hatte der ehemalige Brudermeister das Gummiboot noch selbst gesteuert.
Einen blumigen Gruß überreichten die aktuellen Vorstandsmitglieder an ihren langjährigen "Chef". Zu „Tulpen aus Amsterdam“ präsentierten sie als solche verkleidet einen Tanz. Klinkers hatte dieses Lied in der Vergangenheit des Öfteren selbst angestimmt. Auch diesmal kam der Gesang nicht von CD sondern Guido Joch, der zweite Brudermeister Christoph Boes und der Beiratsvorsitzende Frank Joch schmetterten ihn im "Frau Antje"-Outfit. Teilweise in perfektem Holländisch. Für die fällige Zugabe wechselten die "Tulpen" in Windeseile ihre Kopfbedeckung, um mit dem Publikum gemeinsam "Rut sin de Ruse" anzustimmen.

Die Stimmung in der Schießsportanlage war hervorragend. Dazu hatten zu Beginn des Abends auch die Berghausener Putzfrauen "Putzhuddels Billa" (Elisabeth Boes) und "Jubilees Marie" (Angie Schumacher), die Rheinsternchen, das Musikduo „Skyline“ und das Langenfelder Prinzenpaar Karin III. und Fritz III. mit großem Gefolge beigetragen.
Die Karnevalisten hatten eine Reihe von Orden im Gepäck. So wurde Marlene Klinkers für die große Unterstützung ihres Mannes während seiner Amtszeit mit dem Orden des Festkomitees ausgezeichnet. Ihr Mann und der König Klaus Lachmuth erhielten den Prinzenorden.
Neben den üblichen Gastgeschenken hatten die Sebastianer in diesem Jahr erstmals eigene Orden anfertigen lassen, die die Karnevalisten nun durch die weitere Session tragen werden.
Der Präsident des Richrather Karnevalsvereins, Karl-Heinz Ißling hatte noch zwei Auszeichnungen vorzunehmen. Die Schützenbrüder Frank Moses und Frank Joch wurden für ihre 11-jährige Mitgliedschaft bei den „Schwarz-Weißen“ geehrt.



Guido Joch löst Klaus Klinkers nach 22 Jahren als Brudermeister ab

Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Langenfeld-Immigrath ist für viele unverwechselbar mit dem Namen Klaus Klinkers als Brudermeister verbunden. Nun ist ein Umdenken gefordert. Denn nach einer Amtszeit von 22 Jahren stand Klinkers auf der Generalversammlung der Schützen nicht erneut zur Wahl. Nach einer bewegenden Abschiedsrede erhielt er großen Applaus für seine Arbeit der vergangenen Jahrzehnte. Er zeigte sich sichtlich gerührt und gab sich zuversichtlich, die Weichen für seinen Nachfolger gut gestellt zu haben. Zu diesem wählte die Versammlung unter der Leitung von Präses Dr. Jürgen Rentrop den Schützenbruder Guido Joch. Joch ist 46 Jahre alt und seit 1982 Mitglied der Sebastianer. In den letzten zehn Jahren war er Stellvertreter von Klinkers an der Spitze des Vereins. Neuer zweiter Mann in der Führung der Bruderschaft ist der 38-jährige Christoph Boes. Bisher war er der Adjutant des Brudermeisters. Er hat in über 25 Jahren Mitgliedschaft die nötigen Einblicke ins Schützenwesen erlangt.
Nach diesem "Generationswechsel" in den ersten Vorstandspositionen übernahm der neue Brudermeister Guido Joch die Leitung der Versammlung. Seine erste Amtshandlung war die Ernennung von Klaus Klinkers zum Ehrenbrudermeister.


Von links:
Königspaar Klaus u. Silvia Lachmuth, der neue zweite Brudermeister Christoph Boes, der ehemalige Brudermeister und neue
Ehrenbrudermeister Klaus Klinkers, der neue Brudermeister Guido Joch, Kassierer Thomas Florath, Beiratsvorsitzender Frank Joch.
Quelle: Langenfelder Wochenanzeiger
 

Die starke Jungschützenabteilung erhält ebenfalls eine neue Führung. Hans-Werner Klaus trat nicht mehr zur Wahl an und machte den Weg frei für Pascal Finger. Unterstützt wird Finger in der Jugendarbeit von Lothar Klaas und Alexander Ulka.
Einige der Jungschützen werden im Sommer zu den Altschützen wechseln und dort direkt in die Verantwortung für das Bruderschaftsleben eingebunden. Jens Aschenbroich wird als Standartenträger Joachim Göpel ablösen. Sebastian Lachmuth soll den Schriftführer Stephan Clemens als Stellvertreter unterstützen. Zusammen mit Daniel-Holger Knaup soll Lachmuth nach dem Schützenfest als Fahnenoffizier fungieren. An dieses Bild in den Festumzügen wird man sich gewöhnen müssen, denn die Vorgänger neben der Fahne Manfred Tilger und Klaus Koch haben diese Posten sage und schreibe 35 Jahre bekleidet.
Da die einzelnen Berichte über das abgelaufene Jahr positiv ausfielen, bleiben die übrigen Vorstandsämter zum größten Teil in den bewährten Händen. So bleibt Frank Joch an der Spitze des Beirats und Thomas Florath ist weiter für die Finanzen zuständig. Die Geschäfte der Schießsportanlage führt weiterhin Karl-Heinz Klostermann und die Verantwortung für den Schießsport trägt auch in den kommenden vier Jahren Hans-Gerd Müller. Zum Abschluss der Versammlung erbrachte eine Hutsammlung 400 Euro, diese werden als Spende an den Kinderschutzbund fließen.
 



  Leckere Preise für die Sieger

Bei den Immigrather Schützen gab es zum Jahresauftakt am Donnerstag das traditionelle Neujahrsschießen. Die Sebastianer trafen sich in der Schießsportanlage, unter ihnen auch der König Klaus Lachmuth und Tellkönig Jean-Pierre Peters. Der Brudermeister Klaus Klinkers verband seine Begrüßung mit den besten Wünschen für das Jahr 2010. Sichtlich stolz konnte er den über 50 Gästen des Abends zwei neue Vereinswaffen präsentieren. Ein Druckluftgewehr welches den Sportschützen bessere Ergebnisse liefern soll und ein vom Schützenbruder Karl-Heinz Rohda gestiftetes Kleinkalibergewehr.

Bevor es an die Gewehre ging stand ein kleiner Imbiss zur Stärkung bereit.
Traditionell ging es bei diesem Schießen auf Glücksscheiben nicht um Pokale. Dieses mal waren schmackhafte Präsentkörbe für die Sieger ausgelobt. Bevor es an die Gewehre ging stand ein kleiner Imbiss zur Stärkung bereit. Der Wettkampf wurde erstmalig nicht in unterschiedlichen Altersklassen ausgetragen, sondern in einer offenen Klasse von der Jugend bis zu den Senioren. Neben der ruhigen Hand gehörte an diesem Abend auch das nötige Quäntchen Glück dazu um zu gewinnen. Dieses hatte Jörg Herrmann der mit 46 Ringen nur wegen des besseren Schussbildes vor Thorsten Boes gewann. Dritter des Abends wurde Josef Zündorf (45). Die Platzierten wurden durch den Brudermeister und den Schießmeister geehrt.