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Jecke Stimmung nach dem Zug


Bild Quelle: Gerd Altmann  / pixelio.de

Nach dem großen Langenfelder Karnevalszug am Samstag den 18. Februar ist für echte Jecken und Narren noch lange nicht Schluss. Erste Adresse zum "weiter feiern" ist hierbei wie immer die Schießsportanlage an der Theodor-Heuss-Straße. Die Immigrather Schützen laden ab 14:11 Uhr zu zivilen Preisen "Jung" und "Alt" zum fröhlichen Treiben ein. Für die passenden Stimmungshits vom DJ ist gesorgt.


Zylinderkompanie in Immigrath

Zum Patronatsfest der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Langenfeld-Immigrath konnte der stellvertretende Brudermeister Christoph Boes zahlreiche Schützen und Gäste willkommen heißen. Unter ihnen natürlich auch die amtierenden Majestäten Guido und Karin Joch, Tellkönig Johannes Ulka, Ehrenbrudermeister Klaus Klinkers sowie die Bezirksmajestäten Jörg Herrmann und Jens Aschenbroich.
Der Abend begann mit einem gemeinsamen Abendessen. Den Nachtisch hierzu steuerten die Schützenfrauen bei.

Anschließend eröffnete das Königspaar den Tanz zur Musik von DJ Sven.
Mit einem karnevalistischen Programm ging es durch den Abend. Klatsch und Tratsch aus der Nachbarschaft, vorgetragen durch die Raumkosmetikerinnen „Putzhuddels Billa“ und „Jubilees Marie“ (Elisabeth Boes und Angie Schumacher) strapazierten die Lachmuskeln der Gäste. Sie durften die Bühne nicht ohne Zugabe verlassen.
 
Im Anschluss zog das Langenfelder Prinzenpaar Brigitte I. und Heinrich I. mit großem Gefolge in den Saal ein. Die Prinzessin freute sich besonderes über das Widersehen mit zwei ehemaligen Schulkameraden und ihrem Jugendflirt Joachim Göpel. Gemeinsam wurde das Mottolied des Prinzenpaares gesungen. Den Prinzenorden erhielten König Guido Joch und Schützenbruder Lothar Klaas. Das Festkomitee stattete Brunosteffen mit dem Sessionsorden aus.

Nach dem Auszug der Narrenschar war noch lange nicht Schluss im Programm. Das Highlight des Abends hatten sich die Freunde des Königspaares ausgedacht. Als singende „Zylinderkompanie“ zogen sieben ulkige Gestalten ein. Unter den übergroßen Zylindern der Akteure schauten lustige Gesichter hervor, die auf die nachten Oberkörper der Männer gemalt waren. Durch die Bewegung der „Bauchmuskeln“ wurden diese Gesichter zum Leben erweckt. Vom Königspaar und den übrigen Gästen  ernteten sie lang anhaltenden Beifall.


 


Feste der Schützen werden neu gestaltet

Neugierig und verwundert blickten die Passanten am Samstag kurz nach Einbruch der Dunkelheit über die Hauptstraße. Mit klingendem Spiel des Tambourcorps Cäcilia Benrath zogen die Schützen der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Langenfeld-Immigrath von der Metzmacherstraße zur St. Josef Kirche. Dort wurden sie von Präses Dr. Jürgen Rentrop empfangen der mit ihnen die Patronatsmesse feierte.
Der Gottesdienst bildete den Auftakt zur diesjährigen Generalversammlung der Bruderschaft. Hierzu begrüßte der zweite Brudermeister Christoph Boes neben rund 60 Mitgliedern natürlich zu allererst das Königspaar Brudermeister Guido Joch mit Königin Karin, Tellkönig Johannes Ulka sowie den Ehrenbrudermeister Klaus Klinkers und Ehrenmitglied Hansjakob Holterbosch.
Vor dem Einstieg in die Tagesordnung erhielten die Sebastianer Besuch von den Sternsingern die ihren Segen in die Schießsportanlage brachten und dafür von Kassierer Thomas Florath eine Spende für ihre Aktion erhielten.
Im Vorstandsbericht ging Christoph Boes auf die Ablaüfe des vergangenen Jahres ein. In diesen zwölf Monaten wurde die Sanierung der Kleinkaliberschießstände voran gebracht, so dass in Kürze deren Abnahme durch die Behörden stattfinden kann. Beim sogenannten „Dreck-Weg-Tag“ rund um die Schießsportanlage packten viele fleißige Schützen mit an.
Dies gilt auch für den tatkräftigen Einsatz bei den Veranstaltungen der Bruderschaft. Hierzu zog der Beiratsvorsitzende Frank Joch eine wirtschaftlich positive Bilanz. Trotzdem sollen vor allem die großen Feste überarbeitet werden und der Zeit angepasst werden.
Zum Vatertag wird künftig auf das Großzelt verzichtet. Stattdessen wird es eine Open-Air- Bühne und mehrere kleinere Überdachungen auf dem Festplatz an der Theodor-Heuss-Straße geben.
Das Schützenfest wird in diesem Jahr vom 23. bis 25. Juni gefeiert. Den Auftakt macht am Samstag ein „Königsball“ zu Ehren des amtierenden Königspaares. Diesen Festabend sollen auch die übrigen Schützen aus dem Stadtgebiet besuchen um die Langenfelder Schützenfestsaison gemeinsam mit der Bevölkerung gebührend zu eröffnen.
Schießmeister Hans-Gerd Müller und Jungschützenmeister Pascal Finger sprachen von einem sehr erfolgreichen Jahr. So gelang Jörg Herrmann und Jens Aschenbroich beim Bezirkskönigs- und Prinzenschießen der Doppelsieg.
Sorge bereitet den Immigrather Schützen die Entwicklung der Mitgliederzahlen. Schriftführer Stephan Clemens führt in seinen Unterlagen zurzeit genau 120 Personen. Dies sind zehn weniger als noch vor einem Jahr. Diesen Trend gilt es zu stoppen.
Zum Abschluss der Versammlung fand traditionell eine „Hutsammlung“ statt. Die Schützen spendeten großzügig und der Vorstand rundete den Betrag auf 500 Euro auf. Diese Summe soll in Kürze dem Langenfelder Kinderschutzbund überreicht werden.
 


Die ersten Sieger hatten Glück

Die Immigrather Schützen starteten traditionell mit ihrem Neujahrsschießen ins Jahr 2012. Das Schießen mit Luft- und Kleinkaliebergewehren wurde von Schießmeister Hans-Gerd Müller und seinem Team organisiert. Bevor es aber an die Gewehre ging konnten sich die über vierzig Schützen und Jungschützen mit einem vom Seniorenstammtisch spendierten Imbiss stärken.
Der Schießwettkampf wurde auf sogenannte "Glücksscheiben" ausgetragen. Hier war nicht nur die Treffsicherheit der Teilnehmer sondern auch das nötige Quäntchen Glück entscheidend. Dieses Glück hatten an diesem Abend vor allem Thorsten Boes (460 Punkte) und Pascal Müller von den Jungschützen (410) auf ihrer Seite. König und Brudermeister Guido Joch gratulierte den ersten Siegern des Jahres und überreichte Ihnen schmackhafte Präsentkörbe.